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eine Entdeckungsreise von Kloster zu Kloster. Durchstechung der Thorwächtcr gelang eS chm endlich, UrselsKerker zu finden. Er bahnte sich, durch den Körwandnaher Verwandtschaft, den Weg inS Sprachzimmer, UNSdie betrübte Nonne erschien am Gitter.
>,O, lieber HanS!" rief sie gerührt:
»Hat »ich ein Engel hergeführt?
So big dn noch mein Freund?
Ich habe viel bei Tag und NachtIn meiner Zell' an dich gedacht.
Und viel »m dich geweint." —
Er sprach: »Mein Kind, war hilft dein Schmerz?Ach, deiner Nabeneltern HerzIst hart wie Kieselstein!
Doch, da nicht sanfte Bitte galt.
So trete stürmende GewaltAn ihren Platz nun ein!
Macht kämpfe trotzend gegen Macht!
Wie Räuber schleppten sie bei NachtDich in dieß finstre Haus:
Drum fübr' ich wieder ohne Scheu.
Bei Nacht und Nebel frank und frei.
Mein Liebchen, dich heraus.
Wir ziehen in ein fernes Sand,
Und bauen, still und unbekannt.
Den Garten und das Feld.
Warum hier dulden Druck und Oual?
Der Sonne milder LcbenSstrahlErquickt die ganze Welt." —
Ursel willigte mit Freuden in ihre Entführung, undHakelberg gelobte mit Mund und Hand, sie vor Ab-lauf eines Monats (denn so lange nahm er sich zu denAnstalten Zeit) in Freiheit zu setzen. »Bis dahin, lieb«