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einem Ziegenbock ähnlich, wenn Euch der nicht wieder ent-härtet, der Euch behext hat! Gehabt Euch wohl!"
So sprach er, eilte fort und begehrte nicht die verhei-ßene Vergeltung; denn er, ein leidenschaftlicher Schwätzer,fand schon darin einen süßen Lohn, daß er die merkwür-dige Bartncuigkeit der halben Stadt erzählen konnte.
Der Engelwirth versteckt sich wie ein SchmollerNun sieben Tage lang in seinem Kämmerlein.
Jetzt sprengt um Mitternacht sv rasend, als ein Toller,Ein Fremdling in die Stadt herein:
Er tragt ein rvthes, goldbesäumtes KollerUnd einen Federhelm mit blitzendem Gestein;
Ein Silberhvrn glanzt hell ihm an der Seite,
Und seine Stiefeln sind von eines Fasses Weite.
Er lenkt im Fluge, wie der Wind,
Sein Tiegerpferd zu BalzerS Hause.
„Wo ist der Wirth?" fragt er geschwind,
Und stürmet in des Schläfers Klause:
„Schickt morgen, wann der Tag beginnt,
In Küch' und Keller Euch zu einem Hochzeitschmause:
Fegt Flur und Treppe, schmückt den SaalUnd ordnet drin ein königliches Mahl!"
Hm! spricht der Wirth: das ist so eine Sache!
Wer zahlt am Ende mich dafür? —
„Seyd ohne Sorgen, alter Drache!"
Antwortet barsch der stattliche Kourier:
„Pah! gegen meinen Herrn, der unter Eurem DacheHochzeiten will, seyd Ihr ein armes Thier!" —Hohnlachend wirft sodann der Kecke
Die Thür ins Schloß, und springt auf seine Tiegerschecke.
„Was soll ich thun?" sprach Herr Balzer zu sich selbstund schüttelte bedenklich den Kopf. „Wohlan, ich bestellemein Haus, wie es der trotzige Prahler verlangte; dem