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So ist cs; Balzer hat mich bis auf den letzten Hellergeplündert.
„Laß dir deßhalb nicht bange seyn! Ich werde für rich-tige Zahlung im Gasthofe sorgen. Unter welchem Namenfragt man nach dir?"
Wunibald ist mein Name.
„Wunibald!" wiederholte der Geist, und verschwand.
Der Student zog frohen Muthes in die ihm angewie-sene Herberge; doch war er auch bisweilen nicht ganzohne Bekümmerniß, daß ihn sein Schutzpatron vergessenund im Stich lassen möchte.
Krank und betrübt hütete Balzer indessen das Bett.Als er sich von den Strapatzen seines Stcckenritts einwenig erholt hatte, ließ er den Barbier des Orts, seinenvertrauten Freund und Gevatter, hcrbeirufcn, erzählt' ihmunter vier Augen, wie er zu dem Wald am Kinn gekom-men war, und bat flehentlich, ihn davon zu befreien.
Der vorsichtige Gevatter trug anfangs Bedenken, da zuärnten, wo Rübezahl gesäet hatte; doch das Versprecheneines reichlichen Lohns setzte seine Sichel in Bewegung.Aber er plagte sich eine volle Stunde vergebens. Derhäßliche Bart rauschte überall, wo er ihn abmähte, dichthinter der Klinge wieder in suchsrothcn Wellen hervor;alle Messer wurden stumpf und schartig, und den Barbiermachte diese Danaidenarbeit am Ende so übel gelaunt, daßer plötzlich seinen Scheerbcutel zusammcnpackte und ihnhastig unter den Arm warf.
„Keinen Strich weiter, Herr Gevatter!" sprach er mür-risch: „Soll ich wegen des verdammten Hcrenbarts meineübrige Kundschaft versäumen? Wenn alle Scheermesser desErdbodens gegen ihn zu Felde ziehen, sie werden ihn nichtüberwältigen, und denkt an mich, Ihr bleibt bis ins Grab