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die Gegenwart, die man sich doch nach den Gesetzen derVernunft so heiter als möglich ansschmucken muß. Ichhabe meinen Gemahl unaussprechlich geliebt; aber er isthin, ist ans ewig für mich verloren, denn mein Vaterhat ihn ohne Zweifel seiner Wuth und Rache geopfert.Was kann cs nun nützen, wenn ich mein ganzes Lebenvermeine? Ihn macht mein Kummer doch nicht wiederlebendig, und mich stürzt er vor der Zeit in's Grab.Drum gebietet mir die Pflicht meiner Selbsterhaltung,mich aufzuheitern. In dieser Absicht Hab' ich eine Abend-mahlzeit bestellt, und Ihr scpd hiermit freundlich dazueingeladen.
Gleich lieblicher Musik entzückte,
Was die Prinzessin sprich, den liebeblinden Tropf.
Und jedes Wort belächelt' und benickte,
Wie ein Pagodenbild. sein grauer Wackelkopf;
Dann fiel er schmachtend ihr zu Füßen,
Und wollte ganz vor Zärtlichkeit zerfließen.
Sie hob mit Lächeln ihn empor,
Und, wie ein süßlicher, in seine holde SchöneUnd mehr noch in sich selbst verliebter junger Thor,
Spielt' er nun manche tolle Scene:
Er drehte sich auf einem Fuß und schwor,
Daß dieser Tag sein ganzes Leben kröne.
Die Abendtafel unterbrachZwar nicht sein Narren'piel, doch stachEr auch die Flaschen aus, wie ein genbtex Zecher.
Der Wein verglaste schon das Aug' ihm allgemach,
Als die Prinzessin seinen BecherMir rascher Hand ergriff und sprach:
„Das Fliegenvvlk schmarotzt doch immer frecher!
Da zappelt so ein ungebetner Gast!
Schnell, Sklavin, einen andern Becher,
Und füll' ihn hoch mit Wein, so trefflich du ihn hast!" —