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fich für meinen Oheim ansgab, das Gold in der Höhlenicht achtete, sondern bloß auf die alte, rostige Lampe soerpicht war. —
„Also dieß Schandbild von einer Ampel hat mir denschnaubenden Riesen auf den Hals gehetzt?" rief die Mut-ter: „Ei, so wirf doch das häßliche Ding in den tiefstenStrom, damit es mich durch ein neues Schrecken nichtvollends ums Leben bringe!"
Liebe Mutter, wir wären Thoren, wenn wir uns die-ses Schatzes berauben wollten. Macht es, wie ich, underschreckt nicht! Ich blieb ganz gelassen; denn ich bin ansolche Visiten nun schon gewöhnt. Der Sklave des Rin-ges Halle kein freundlicheres Ansehen, als der Sklave derLampe, und dennoch war er mein Retter. —
„Dafür sep ihm tausendmal gedankt! Aber nun folgemir, Aladdin, und schaffe das Zaubergeräthe bei Seite!"
Es soll Euch nicht im Wege scpn; nur muthet mirnicht zu, es ganz wegzuwerfen. Dazu werdet Ihr michnimmer bereden. Ring und Lampe, vereint, machen michzum Herrn der Welt. —
„Unerfahrenes Kind! Glaubst du denn, daß die Herrender Welt glücklicher sind als wir? Sie können sich dochauch nur satt essen, und in ihren Palästen Hausen Schaa-ren vornehmer Sorgen, denen unsere Hütte zu klein undzu schlecht ist." —
Das glaub' ich selbst. Darum will ich Euch und EureHütte nicht verlassen, und niemals eher, als bis uns dasMesser der Noth an der Kehle steht, von meinen Zauber-mitteln Gebrauch machen. —
„Ein kluger Entschluß! Die Freund- und Gönnerschaftmächtiger Geister (wenn sie sich bei ihren Besuchen gesit-tet und höflich betragen) ist freilich eine ganz hübsche