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Achtundzwanzigster Gesang.
9.
Sein Bruder, sagt' er, Hab' in seinem LebenNoch niemals seinen Fuß von Rom gekehrt,
Sich mit dem Gut, das ihm das Glück gegeben,Von Sorgen frei, in aller Ruh' ernährtUnd sein vom Vater Angeerbtes ebenSo wenig noch vermindert als vermehrt.
Pavia würd' ihm weiter seyn, als AndernBis an den Strand des Tanais zu wandern.
10 .
Und wie sie von der Frau ihn trennen sollen,
Das sey noch erst die größte Schwierigkeit;
Denn will Sie nicht, so kann auch Er nicht wollen,So groß ist ihre Lieb' und Einigkeit.
Doch um Gehorsam seinem Herrn zu zollen,
Will Faust noch mehr thun als die Möglichkeit.Auch wird vom König durch Geschenk' und BittenIhm jeder Grund des Weizerns abgeschnitten.
II.
Er reiste fort und kam nach wenig TagenZn Rom, im Hause seines Vaters an.
Hier wußt' er nun den Bruder so zu Plage»,
Daß dieser einging in des Königs Plan;
Und er bewog, dagegen nichts zu sagen,
Die Schwäg'rinn auch, was nicht so leicht gethan.Den Vortheil zeigt' er, der daraus^entstände,
Und daß sie ihn auf ewig sich verbände.