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Theil 3 (1851)
Entstehung
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Siebenundzwanzigster Gesang

i.

Oft schlug der Rath, den Frauen plötzlich gaben,Weit besser ein, als wenn sie nachgedacht;

Denn ihnen schenkte, zu so vielen Gaben,

Ganz eigenthümlich dies des Himmels Macht»

Der Männer Rath wird selten Vortheil haben,Wenn nicht ertheilt mit reifem Vorbedacht,

Wobei sie lang' ihn sorgsam WiederkäuenUnd weder Zeit noch Fleiß und Mühe scheuen»

2 .

Gut schien der Rath, den Malegys erkoren,Doch war er's nicht; obwohl, wie euch bekannt,Er Richardetten, dem der Tod geschworen,Dadurch der schrecklichsten Gefahr entwand.

Um weit hinwegzuziehn die beiden Mohren,

Hatt' er den Geist in jenes Roß gebannt,

Nicht überlegend, daß sie dahin jagen,

Wo sie gar bald der Christen Heere schlagen.