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Theil 3 (1851)
Entstehung
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Vicrundzwanzigster Gesang.

i.

Wer je den Fuß gesetzt auf Amors Ruthen,Such', eh der Flügel klebt, sich zu befrei'» ;Denn nichts als Wahnsinn sind der Liebe Gluten,Behaupten ja die Weise» insgemein.

Läßt Rolands Wut nicht immer sich vermnthen,So stellt sich andre Spur von Tollheit ein»

Und giebt's gewissreS Zeichen eines Tollen,

Als sich um Andre selbst verderben wollen?

Viel sind der Wirkungen, doch allewegeJst'S Eine Thorheit nur, die sie gebar.

Die Lieb' ist wie ein großes Waldgehege:

Wer es betritt, verirrt sich immerdar,

Und der kommt hier, der da, der dort vom Wege.Zuletzt nun stell' ich diesen Schluß euch dar:

Wer in der Lieb' ergraut — zn andrer StrafeVerdient er Band' und Ketten wie ein Sklave.