Druckschrift 
Theil 3 (1851)
Entstehung
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Einundzwanzigster Gesang.

i.

Kein Nagel kann so fest die Bretter halten,Kein Seil umwindet eine Last so dicht,

Wie stets, mit »nanflöslich festem Walten,

Die Treue sich um schöne Seelen flicht.

Auch ward gemalt von den verständ'gen AltenDie heil'ge Treu' ans andre Weise nicht,

Als ganz umhüllt mit Weißen Schleierdecken,Die schon ein Punkt, ein Tüpfel kann beflecken.

3 .

Nie darf man der gegebnen Treue spotten,

Ob man sie Einem oder Tausend gab,lind ob in Wäldern, in verborgnen Grotten,Weit von den Städten und den Dörfern ab,

Ob im Gericht, bewährt durch Zeugenrotten,Urkunden, Schriftbeweis und Richterstab.

Auch ohne Schwur und Zeichen beiznfügen,Muß schon das Wort für allemal genügen.