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Sechsundzwanzigster Gesang.135.
Zum Bruder seiner Schönen, der zur SeitenAm Wege hielt, ging Rüd'ger noch einmalUnd schwor ihm zu, er sey zu allen Zeiten,
In Freud' und Leid, von seiner Freunde Zahl;Worauf er noch, mit vielen Artigkeiten,
Die Schwester zu begrüßen ihm empfahl,lind so geschickt wnßt' er dies auszuführen,
Daß Er nicht, noch die Andern, Argwohn spüren.
13S.
Dann grüßt er den Vivian sammt Malegysen,Auch Aldigier, der stark verwundet ist;
Und angelobt wird ihm von allen Diese»
Der schuld'ge Gegendienst zu jeder Frist.
S o treibt die Sehnsucht nach Paris Marfisen,Daß sie das Abschiednehmen ganz vergißt;
Doch Maleghs zusammt Vivianen reitenIhr eiligst nach und grüßen sie vom Weiten.
137.
Und so auch Richardctt. Mit MißbehagenBleibt Aldigier zurück, verletzt vom Stoß.
So wie vorhin die andern Beiden, jagenAuch diese Zwei nun auf die Hauptstadt los.
Ich hoff' euch, Herr, im nächsten Sang zu sagen,Welch hohe Thaten, übermenschlich groß,
Zu Frankreichs bitterm Leid geschah» im FeldeDurch dieses Doppelpaar, von dem ich melde.