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Siebeniliidzwanzigster Gesang.
Behielt er Zeit zm» Denken und zmn Wählen,
So hält' er's zwar, wie sich vermuthen läßt,
Dem Vetter nicht an Beistand lassen fehlen,
Doch nicht das Christenvolk so arg gepreßt.
Er durste ja dem Geiste nur befehlen,
Gen Osten soll' er ziehen oder West
Und gleich so weit hinweg das Fräulein fuhren,
Daß nichts von ihr in Frankreich sey zu spüren.
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Wie nach Paris, so wären ihrer LiebenDie Zwei gefolgt nach jedem andern Ort;
Dies Vorsehn war unvorgesehn geblieben,
Denn Malegys bedacht' es nicht sofort.
Die Bosheit nun, vom Himmel ansgetriebenUnd stets erpicht auf Flammen, Blut und Mord,Nahm, da der Meister ihren Pfad nicht lenkte,
Jetzt eben den, der Karl» am meisten kränkte.
So trug der Gaul, in den der Geist gefahren,Das bange Fräulein fort in größter Hast.
Es hemmten ihn selbst keines Stroms Gefahren,Geschweig' ein Graben, Abhang, Wald, Morast,Bis er durch Britten- und durch Franken-Schaaren,Durch alle Streiter Christi seine LastHindurch geführt und, eher nicht gebändigt,
Dem Vater Stordilan sie eingehändigt.
Ariosto III.
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