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Theil 3 (1851)
Entstehung
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270
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Sech sund z w anzigster Gesang.I3S.

Jndeß erhob Marfisa sich behende,

Ganz von des Grimms und Zornes Glut erfüllt;Allein sie hofft umsonst auf Rachespende,

Weil schon Entfernung ihr den Feind verhüllt.

Als Rüd'ger sieht, der Kampf nimmt solches Ende,Da seufzt er nicht, brüllt, wie der Löwe brüllt;Denn nachznziehn Frontincn, Brigliadoren,

War' ihrer Pferde Mühe ganz verloren.

133.

Nicht ruhn will Rüd'ger, eh' er nicht entschiedenDen Streit mit Rodomont um jenes Pferd.Marfisa gönnt dem Tartar keinen Frieden,

Den sie noch nicht erprobt, wie sie's begehrt»

Und gäben sie sich so dabei zufrieden,

Dies schiene Beiden großen Tadels Werth;

Daher sie den Entschluß einmüthig fassen,

Der Widersacher Spur nicht zu verlassen.

134.

Im Heidenlager wird man sie erspähen,

Wenn die Begegnung auch nicht früher glückt;

Dort wird man sie gewiß als Helfer sehen,

Eh Frankreichs König Alles unterdrückt.

Drum wollen nun die Beiden dahin gehen,

Wo Jene nichts mehr ihrer Hand entrückt.

Doch Rüd'ger zieht nicht fort mit solcher Eile,

Daß er ein Wort nicht mit den Freunden theile.