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Vierundzwanzigster Gesang.
6 .
Er faßt den schweren Rumpf bei einem Beine,Als Ken? ihn brauchend für die andre Schaar.Zwei streckt er hin zum Schlafen im Vereine,
Und wohl am jüngsten Tag erwacht dies Paar.Schnell fliehen nun die Andern aus dem Haine,Denn Rath und Fuß beflügelt die Gefahr.
Der Tolle wäre nicht zurück geblieben,
Hält' ihn die Wut nicht auf ihr Vieh getrieben.
7 .
Der Ackrcr Schaar, gewarnt durch diese Proben,
Läßt auf dem Felde Sichel, Karst und PflugUnd steigt auf Haus und Kirch' hinauf bis oben,
Denn Weid' und Ulme sind nicht sicher g'nug.
Hier sehn sie nun das ungeheure Toben,
Das jetzt durch Schlag, Stoß, Biß und Tritt im FlugAufreibt, vertilgt der Pferd' und Ochsen Haufen;
Wohl ist's ein Renner, der ihm kann entlaufen.
8 .
Schon wiederhallt ringsum, aus einer MengeVon nahen Dörfern, lärmendes Getön,
Geheul und Hörner und Trompetenklänge,
Und häuf'ger noch der Glocken dumpf Gedröhn.Mit Bogen, Schleudern holpern im GedrängeWohl tausend Mann herunter von den Höh'n.Nicht wen'ger kommen aus dem Thal gestiegen,Um den Verrückten bäurisch zu bekriegen.