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Krankheit milderten, bald durch unermüdliche Anstrengung das Um-sichgreifen einer starken Fcncröbrunst hinderten. Wer hörte nochnicht von der Aufopferung jener Mönche sprechen, welche die Weltverachtet, von jenen demüthigcn Kapuzinern, welche in allen unser»Städten wegen ihres Eifcrö, ihrer Einsicht und ihres MutheS beiden größten Gefahren einen so bedeutenden Ruf erlangten?"
„Die letzte Klasse der Mönche lebte einzig und allein den,Gebete; aber einem Jeden, der auch nur etwas für die Religionempfänglich ist, erscheint eine solche Beschäftigung weder als tragnoch als verachtenswerth. Ist er nicht glücklich, weil es Menschengibt, die für ihre Mitbrüder beten, die ans den Bergen die Händefalten, während die klebrigen in der Ebene kämpfen, welchedie Fehler und Verirrungen der Menge anssühnen, den ZornGotteS, den wir durch unsere Sünden ans uns herniederriefe», al>-wendcn, und für den Staat und den einzelnen Bürger den Beistandund die Gnade, die wir Alle nöthig haben, erflehen? Ist er nichtglücklich, daß eS Zufluchtsstätten gibt, in die ermüdete Leute von derWelt sich znrückziehen, der verderbensvollen Gelegenheit entfliehen,zwischen sich und den heftigsten Verführungen eine Schranke setzen,ihre Verirrungen mit dem bittersten Schmerze Ihres Herzens über-legen, Gott ihre Entbehrungen und Bnßübnngen anfopfcrn, sich inder Stille ans den Tod vorberciten und durch beschwerliche Opferder Natur die Zeit wieder ersetzen können, welche sie, irrend aussträflichen Pfaden, verschwendet haben?" Es gibt also wirklich nurvier Klassen von Mönchen, und die verschiedenen Untcrablheilungcndieser Orden haben nur ein seenndäres Interesse.
Was nun die Mannigfaltigkeit im Aenßern der verschiedenenAnstalten betrifft, so ist Flenry'S > Rechtfertigung zu trefflich, alsdaß wir sie hier nicht anführen könnten. „Wenn die Mönche, wen-det man ein, nur als gute Christen leben wollten, warum wolltensie denn ihrem Aenßern nach von den andern Menschen so sehr sichunterscheiden? Was nützt cs, sich in ganz geringfügigen Dingenso hcrvorzuthun? Wozu dieser Habit, diese Gestalt, diese Sonder-barkeiten in der Nahrung, in den zum Schlaf bestimmten Stunden,in der Wohnung? Mit einem Wort, wozu nützt alles dieß, was' sloours lies Lliretioiis, p. 45-