Zehnter Gesang.
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So sitzen hier die Ersten in dein StaateDie Ritter und die Könige zum Rathe.
Nicht wagt Orkan, denn seine Blicke sanken,
Ihn so zu schaun, so stumm und so erregt, —
S7.
Jndeß verfolgt Len Sieg, und die sich flüchtenBouillon, der bald vom Feind das Land befreit.Dann lebt er heiligen und frommen Pflichten,Indem er der Gefallnen Grabmahl weiht;
Die Andern sollen sich — dies heischt er — richtenAm zweiten Tag zum Sturm und kühnem Streit,Mit größeren Schrecken wist er dann die SchaarenBedräun der eingeschlvssenen Barbaren,
Und weil er in dem Fähnlein wohl erkannte.
Das heut im Heidenkampf dazwischen schoß.
Die Krieger, die er seine besten nannte.
Und die entflohen als der Zauberin Troß,
An die auch Tancred's Loos das Schicksal bannte,Den jüngst Armida fing in ihrem Schloß: —
Sv ließ er diese nebst dem EremitenUnd ein'gen Klügcrn in sein Zelt entbieten.
SS,
Und spricht: ich bitte, laßt mich jetzt erkunden.Wie auf der kurzen Irrfahrt euch geschehn,
Und wie ihr euch so schnell bereit gefunden.
Mir in der Noch so tapfer beizustehn. —
Doch bitter hat die Schuld ihr Herz empfunden,Und jedes Auge muß zu Boden sehn.
Am Ende hebt der Brittenprinz die Lider,
So bricht sein Wort das tiefe Schweigen wieder: