Neunter Gesang.
Kaum sieht das große HöllcnungeheuerDaß still die Herzen, die der Zorn geschwellt.
Und leer sein Trotz, da wandeilos kein neuerSchicksalsbcschluß den Lauf regiert der Welt:
So weicht's. Es bleicht vor ihm der Sonne FeuerUnd schnell verdorrt, wohin cs zieht, das Feld.Bon Wuth beseelt und andern bösen Dingen,
Zu neuen Thatcn regt es seine Schwingen.
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Die Furie weiß, daß weit vom ChristenheereDurch ihrer höllischen Genossen ListBertoldens Söhnlein irrte und noch mehreDer Tapfersten; auch Tancred ferne ist.
Sie spricht: Was warten wir? zur Rache kehreSich Soliinan hierher in kürzslcr Frist!
Denn sicher müssen wir den Sieg erhalten,
Wo uneinS man und in Partei'» gespalten.
s.
So sprechend eilt sie zu der Heiden Fahnen,
Von denen Soliman der Führer war.
Der unter allen, die von Gottes BahnenSich abgcwandt, der wildeste Barbar,llnd dies auch bliebe, selbst wenn die TitanenDie alte Erd' in neuer Wuth gebar.
Einst war das Türkcnreich ihn, unterthänigUnd in Nicäa thronte er als König.