Zehnter Gesang.
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Und nun hinauf zum heitern Himmel eilte;
Der Sultan stand in Hellen Tages Gluth,
Des Strahlen sich auf seinem Antlitz brechen.
Im Saale da, und so hört man ihn sprechen:
so.
Ich, dem die Rede gilt, bin gegenwärtig,
Kein Flüchtling und kein Sclave, nicht verbannt.Zu jedem Kampfe stets bereit, erhärt' ich.
Daß jener Feigling log, mit fester Hand.Blutströme Hab' vergossen mit dem Schwert ich.Und Leichenberge thürmt' ich auf den Sand.
Sagt man von mir, ich sei dem Kamps entflohen.Der ganz allein getrotzt der Feinde Drohen?
Wird er, wird einer, der ihm gleicht, es wagen.
Indem das Reich, den Glauben er verläßt.
Ein Wort von schmählichem Vertrag zu sagen.
Dem kürzt — vergib o Fürst — des Lebens NestMein Schwert. Eh' mag sich Wolf und Schaf vertragen.Eh' Schlang' und Taube in demselben Nest,
Eh' anders, als im Kampf voll Grimm und SchauerUns und die Franken einschließt eine Mauer.
S2.
Er zückt das Schwert, indem er also spricht.Und schwingt es hoch mit drohender Erregung,Bei diesem grimmen Blick, bei dem GewichtDes Heldenwvrts bleibt Jeder sonder Regung.Mit sanftem Ton dann kehrt sein AngesichtZum Herren er in höflicher Bewegung,
Und sagt: o König hoff'! ich bringe dirNicht kleine Hülse: Solyman ist hier.