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1 (1854)
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265
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Zehnter Gesang.

265

Was sei» wird, weiß ich nicht; doch muß ich zagen,Denn auf das Kriegsglück ist nicht viel zu bau'».Und schließt der Feind noch enger seine Kreise,

So fehlt cs uns am Ende wohl an Speise.

43.

Denn was du gestern brachtest in die ZinnenAn Korn und Vieh, ein Brocken für das Leid —Indessen ringsumher mit wilden SinnenMan nur auf Kampf bedacht und sich bedräut —Hilst wenig nur den Vielen, die hier drinnen,Währt die Belagerung noch längre Zeit.

Nnd das geschieht, selbst wenn bis zum Termine,Den man uns stellt, Egypten auch erschiene.

Doch wenn cs säumt, wie dann? — Auch früher haltenKönnt's wohl sein Wort, das räum' ich ein sehr gern.Nur bleibt, bedrängt von mächtgen Feinds GewaltenDann immer noch uns Sieg und Freiheit fern.

Wir haben gegen Gottfried uns zu haltenUnd gegen jenes Heeres andre Herrn,

Die schon so oft zerstreut als tapfre FührerDie Perser, Türken, Araber und Syrer.

4S.

Du weißt es ja, ob sie im Kampf zu loben.

Wichst ihnen oft, m mächtiger Argant,

Hast oft zur schnellen Flucht den Fuß erhobenUnd ihnen oft den Rücken zugewandt!

Clorinde weiß es; auch ich mußt's erproben.

Denn Niemand sei vor'm Andern hier genannt;

Auch tadl' ich keinen, denn durch kühne WerkeErprobte oft im Kampf sich unsre Stärke.