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1 (1854)
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Zehnter Gesang.

»g.

Nur diese Worte spricht Argant, der Kühne,

Wie Einer, den durchaus kein Zweifel quält.

Darruf ersteht mit höchlichst wichtiger Miene,

Orkan, ein Mann, der viele Ahnen zählt;

Nicht unberühmt sonst auf der Kriegcsbühne,

Doch jetzt an eine junge Frau vermählt.

Muß unter Vater-, unter GattenfreudenDer Trieb des Muths in seinem Herzen leiden.

40 .

Er spricht: v Herr, ich tadle nicht die Gluth,

Die sich im prächtigen Strom der Worte kündet.Wenn sic erzeugt des Herzens heißer Muth,

Der in der Brust des Raums genug nicht findet;Drum Haiti ^ Tschcrkessen es zu gutstWenn, was er denkt, sich nicht so recht verbindetMit dem, was sich vor dir und hier gebührt.

Weil stets sein Werk der Worte Gluth vollführt.

41 .

Du aber, König, welchen UcberlcgungUnd Klugheit lehrte manches Lebensjahr,

Du bändige deiner Räthc kühne Regung,

Wenn sie dahinrennt jeden Zügels bar,lind wäge ab mit reiflicher Erwägung,

Sv ferne Hülst als nahe Kriegsgefahr,

Des Feindes Sturm und deiner Waffen Stärke,

Die alten Mauern und die neuen Werke.

42 .

Zwar läßt der Stadt sich — darf ick/s frei hier sagenDurch Kunst und Lage fest, gar viel vertraun.

Doch auch der Feind beginnt schon aufzuschlagcnMaschinen, groß und mächtig anzuschaui».