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1 (1854)
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Zehnter Gesang.

S2.

Mir ganz allein von Allen, die jetzt leben.

Ward Kunde von dem öden dunkeln Pfad,

Er führt uns hin, wo jetzt der König ebenDie Mächtigen und Weisen zieht zu Rath;

Er hat, so scheint es, sich der Furcht ergeben.

Da das Geschick so hart bedroht den Staat.

Du kommst jetzt recht. Schweig, halte dich zurücke,Doch rede keck im rechten Augenblicke.

ss.

Er spricht's; der Ritter treibt ihn, daß er eile.

Zu führen aus der Hohle ihn hinaus;

Der Magier führt ihn vorwärts sonder WeileDurch dumpf'ge Pfade voll von Nacht und Graut-,Erst gehn sie tief gebückt, im inncrn TheileWird aber mählig weit das Felsenhaus,

So daß bequem sic schreiten in den Gründen,

Und bald sich in der Grotte Mitte finden.

Es öffnet nun Ismen im FelsgetrümmerEin klein' Gemach, das eine Trepp' enthält.

In das von oben her ein trüber SchimmerUnheimlich, düster leuchtend niederfällt.

Sie kommen in ei» unterirdisch Zimmer,

Von da in eines Saales Prachtgezelt.

Von Traurigen umringt sitzt auf dem ThroneDer König dort, mit Scepter und mit Krone.

Der Türke schaut, bedeckt vom Nebel, ohneDaß man ihn sicht, mit späh'ndem Aug' umher.Und hört den König, der vom prächt'gen ThroneZuerst beginnt: In Wahrheit, trüb' und schwer