Siebenter Gesang.
117 .
Die Ihren laut: Es kämpft für uns, Genossen,
Der Hinimcl selbst, der Schutz dem Recht verlieh».Nicht unser Antlitz treffen seine Schlossen,
Wir brauchen noch die Rechte, stark und kühn.Seht, wie sein Zorn sich auf den Feind ergossen.Wie sie vor seinem Grimme bang/ entflieh»;
Des Lichts beraubt, der Waffen und des Glückes,Als uns vcrfallne Opfer des- Geschickes.
118 .
So stachelt sie ihr Volk, und ohne WankenRast gleich dem Höllcnsturm sic durch das Land;Mit Ungestüm einbrechcnd in die FrankenVerhöhnt sic deren schwachen Widerstand.
Jetzt wendet auch Nrgant des Rosses Hanken,Schwer trifft, die erst schon Sieger, seine Hand:Sie wagcn'S nicht mehr, fest im Feld zu stehen.
Und fliehn, dem Schwert und Sturme zu entgehen.
wo.
Und in der flücht'ge» ChristciUNackcn hrcche»
Der Feinde Schwerter und der Geister Wuth,
Es mischt das Blut sich mit den WasscrbächcnUnd jede Straste färbt sich roth von Blut.
Bei Tobten, und die dort in TodesschwächcnDa liegen Pyrrhus und Nidolfv gut.
Den hat Tscherkessiens wilder Sohn bezwungen,
Ob dem Clorinde edeln Sieg errungen.
iso.
Auf ihrer Flucht den Franken dicht im RückenBleibt stets der Syrer und Dämonen Schaar.
Doch ob der Hagel schloßt, ob Blitze zücken —
Dem Feind, dem Sturm und jeglicher Gefahr