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Siebenter Gesang.
An Allem nun glaubt Gottfried zu entdecke»,
Das Schicksal schenke ihm der Mühen Frucht.
Drum folgt er froh dem frohen Lauf der Sieger,
Und schickt den Siegenden stets frische Krieger.
114 .
Und war der Tag dies, welchen auserkorenZum letzten Siege Gottes cw'gc Macht,
So ward zu Ende schon an Zions ThorenDes Christcnhccrcs heilige Müh' gebracht.
Jedoch die Hvllenrottc ficht, verlorenIst, duldet sie's, ihr grauseS Reich der Nacht,
Und da sic darf, so läßt sie Stürme brüllenUnd ballt die Luft zu dichten Wolkcnhüllcn.
115 .
Der Menschen Auge deckt ein schwarzer Schleier,
Die Sonne flicht, der Tag verloscht in Nacht,
Dann bricht cs durch den Höllcngraus wie FeuerIn dunkler Bergcshvhlen tiefsten Schacht.
Die Saat zerknickt, die Fluth deckt Feld und Weihen,Die Schloßen prasseln und der Donner kracht.
Der Sturmwind tobt, als wollte er im JagenNicht Bäume nur, nein, Fels und Berg zerschlagen.
im.
Mit Einemmal trifft Wcttersturm und Rege»Der armen Franken Nug' und Angesicht;Vcrhängnisivoller Schrecke» packt die Degen,
Da auf sic ein dies jähe Wüthcn bricht.
Die Meisten flichn, der klein're Tbeil dagegenUmschließt die nachtverhülltcn Banner dicht.Clorindc aber folgt dem Zug verwegenUnd mahnt, die Schlacht von Neuem zu erregen.