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Siebenter Gesang.
Nimm Du mich auf, und Deine stillen Freuden,Dein Haus zu theilcn, sei mir seel'ge Lust!Vielleicht, daß meine Brust, wenn hier ich raste,Zum Tbcil der schweren Bürde sich entlaste.
lind wärst Du von des Pöbels Wahn befangen,Verlangtest Du nach Gold und Edelstein,
Du könntest leicht der Wünsche Ziel erlangen.
Denn noch genug von diesem Tand ist mein.
Da aus Herminiens schönen Augen drangenDes Schmerzes Thräncn wie Krystall so rein,llnd sie beginnt, ihr Schicksal zu enthüllen.
Dem Hirten, dessen Thränen gleichfalls guillen.
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Sanft ist sein Trost; die Hütte, arm und niederAls Wohnung beut er väterlich ihr dar,
Bringt sie zur Gattin, fromm wie er und biederDie durch den Himmel längst die Seine war.
Ein rauhes Kleid verhüllt der Fürstin Glieder,
Ein grober Schleier deckt das schöne Haar,
Doch zeigt Gestalt und Blick und Gang und Rede,Sie sei nicht hier geboren in der Ocde.
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Nicht schwindet ihre angeborne WürdeIm schlechten Kleid', in dem einher sie geht,llnd trägt sie auch gemeiner Dienste Bürde,Erglänzt sie doch in stolzer Majestät.
Sie treibt die Hecrden Morgens aus der Hürde,Und führt sic wieder heim des Abends spät.
Dann sammelt aus den Eutern, aus den zottigen.Sie den Gewinn der Milch in runden Bottichen.