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Kiebcntcr Wcsang.
Sohn, sprach der Greis — bis jetzt hat Gottes GüteVon Heerd und Haus noch Schimpf und Schmach gewandt!Und niemals drang der Kricgesgvti, der wilde,
Mit seinem Waffcnlärm in dies Gefilde.
o.
Vielleicht verleiht den unschuldsvolien HirtenDes Himmels Gnadcnwink der Demuth Frucht;
Wie Blitze Berge suchend nie sich irrten.
Um einzuschlagen in des Thales Bucht,
So kommt's daß auf der Kön'gc Häupter schwirrtenDes Fremdlings Schwerter mit verstärkter Wucht;
Die wilde Habgier niedrer Krieger trachtetNach unsrer Armuth nicht schlecht und verachtet —
Verachtet, schlecht für Andre! — mir so theucr,
Daß Gold und Herrschcrstab mich nimmer rührt.
Daß Sorg', und Geiz nicht, nicht der Ehrsucht Feuer,Den Willen meiner stillen Brust verführt.
Mit Wasser lösche ich den Durst, von scheuerBcsorgniß ferne, Gift sei d'rinn gerührt.
Und was ich brauche für mein mäß'ges Leben,
Muß Heerd' und' Garten unentgeldlich geben.
Gering sind unsre Wünsche, unsre Güter,
Wir brauchen wenig nur zum Unterhalt.
Die Söhne wurden meiner Hecrden Hüther,Denn über keinen Knecht Hab' ich Gewalt.
Sv leb' ich, stiller Einsamkeit Gebieter,
Die Hirsche eilen um mich durch den Wald,Ich seh' im Fluß die Fische munter springen.Und bunte Vögel sich zum Himmel schwingen.