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1 (1854)
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165
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Siebenter Gesang.

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ö.

Sie wacht nicht auf, bis von den grünen BäumenDen Tag begrüßt geschwätziger Vögel Sang;

Die Blätter rauschen und die Wellen schäumen,

Mit Blumen kost der West den Strand entlang.

In diesen einsam ländlich stillen RäumenErhebt den matten Blick sie scheu und bang;

Die Wellen, Zweige, scheinen ihr zu stöhnen,

Und rufen Thränen wach und banges Sehnen.

s.

Indes; sie weint, hört sie mit Hellem Klange,

Ihr Klagen unterbrechend, Töne kreisen;

Es sind so schcint's vom frohem HirtensangeBegleitet, der Schalmeiin einfache Weisen.

Sie steht nun auf, und naht mit leisem Gange,

Da sieht sie unter Schatten einen Greisen,

Beim Körbcslechten nah der Heerde liegen.

Und sich an dreier Kinder Sang vergnügen.

Als diese Plötzlich fremde Waffen schauen,Erschrecken sie und fliehin im Augenblick;

Doch weckt Hcrminiens holder Gruß Vertrauen,

Ibr gold'nes Haar, ihr liebcreicher Blick:

Beglückte Menschen, kcbret sonder GrauenZur Arbeit, die Gott segnen mag, zurück!

In eurem Treiben, cuern süßen CbörenSoll dieses Kriegsgewand euch nimmer stören!

8 .

So sprach sie, und fuhr fort: In Flammen glühteDes Kriegs, o Vater, lange dieses Land,

Wie kommUs, daß ruhig hier in dem GebieteUnd unberührt ihr bliebt von Kriegers Hand?