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Aus Jean Paul's Leben
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l'licb zugegen; auch der Neffe des Dichters, R. Spazier;Gattin und Kinder sahen in banger Erwartung der Entschei-dung entgegen. Er schlies saust und ununterbrochen fort, bisgegen 8 Uhr Abends Herz und Odem still standen. So starbJean Paul am 14. Nor. 1825.

Am 17. Nov. wurde die Körper-Hülle dieses großenGeistes der Erde anvcrtrant, in derselben Gruft, die die irdi-schen Ucberrcste des mit unsterblicher Sehnsucht betrauertenSohnes umschloß. Das Leid aber der Zurückgebliebnen, dieKlage einer Stadt, den Verlust der ganzen beraubten Mit-welt auszusprechcn, war durch eine wunderbare Ironie desSchicksals dem Manne Vorbehalten, der ihm in seinen Knabcn-jahrcn durch schadenfrohen Betrug seines gläubigen Herzensden ersten unauslöschlichen Schmerz gegeben, der einzige Menschvielleicht, für welchen sein Herz verschlossen geblieben und dervon alle dem, was die Anwesenden bewegte und er ausspre-chen mußte,-am wenigsten empfand. Der Prediger von Bai-rcuth, welchen der Ordnung nach die Verpflichtung traf, dieLeichenrede am Grabe Jean Pauls zu halten, war der Mit-schüler von Hof, der ihn zu jenem verfänglichen Handkuß be-redet, durch welchen er (wie früher erzählt worden) der gan-zen Classc zum lauten Gespött geworden war.

In würdiger Weise aber, mit den Worten wahrhaftigerBegeisterung und tiefen Gefühls hat den Schmerz des Vater-landes über seinen unersetzlichen Verlust ausgesprochen LudwigBörne in seinerDenkrede auf Jean Paul FriedrichRichter."