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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Cornelius sah; einen unvergeßlichen Abend dankte er demKapellmeister Stnnz und seinem 8tulint m-tter, sowie dessenFrau und Schwägerin, deren Gesang ihn nach Italien trug;in Renata Otto fand er eine seiner ältesten Jugendfreundin-nen wieder, die der angenehmen Erinnerung die gemüthlichstcnFarben zu geben wußte; besonders werth aber war ihm derVerein bedeutender Gelehrten, Thiersch, Sch lichte groll,Niethammer, Velin, Bahrdt rc. und vor Allen der vonihm hochgeachtete Sömmering. Auch steht in der Reiheseiner Münchner Freuden das kleine Quarticrchcn am Marthorbei der Familie Gail, mit Abendsonne und allem was einbürgerliches Haushalten mit herzlicher Gefälligkeit und Zuvor-kommenheit einem geehrtenZimmerherrn" bieten mochte.

Eine Einladung nach den nahen Alpen, die ihm wieversteinerte Gewitterwolken," wieein Park nur für diePhantasie" von München aus erschienen, selbst nach dem nochnähern Schliersce hatte für Jean Paul auffallender Weisenicht Anziehungskraft genug; nur zu einem Ausflug nachStarcnbcrg brachte cr's doch; die dringende Aufforderung, eineStelle in der Akademie (mit 1000 bis 1300 fl. Gehalt) an-znnchmcn und nach München zu ziehen, scheiterte bei ihm ander Vorstellung der Störungen, denen er in den dasigcn Ver-hältnissen ausgcsetzt sein würde, und au dem Anblick derab-scheulichen Gegend von München," das im Allgemeinen einenunbefriedigenden Eindruck auf ihn gemacht und einen schlech-ten zurückgclassen.