sein gewiß überaus segenvollcn Werke zu bleiben, und legtecs, als unverträglich mit dem Genius seiner Dichtkunst, derimmer nur frei schaffen und frei sich bewegen, nicht aber Ge-schehenes und Erlebtes darstellen mochte, am 22. Jan. 181!)bei Seite und nahm mit erneuter Lust den „Kometen" wie-der auf.
Im März 181!) hatte er die Freude, daß ihn sein überalles theurer Heinrich Voß in Baircuth besuchte, aber auchnicht nur den Schmerz, ihn bei sehr schwankender Gesundheitzu finden, sondern auch den unendlich größern, den Verlust sei-nes Friedrich Heinrich Jacobi beweinen zu müssen, deram 10. März d. I. in München gestorben war.
Der Sommer 1819 brachte zwei Reisen statt einer. ImJnnins ging Jean Paul nach Stuttgart. Bestimmte Be-weggründe lagen nicht vor; auch ließ sich die Reise sowohl,als der Anfang des Aufenthaltes etwas ungemüthlich an.Als er indcß ein behagliches Wohn- und Arbeitzimmer gefun-den und einige Male mit seinem Schreibzeug ans der reizendgelegnen Silbcrburg cingekchrt war, senkten sich die Nebel,und Stuttgart wurde ihm „je länger je lieber." Dazu ka-men viele angenehme und interessante neue Bekanntschaften(Hang, Matthison, Dannecker re.), und die zufälligeAnwesenheit älterer Freunde, wie der Familie Paullus ausHeidelberg, Boissersc u. s. w. Nächst dem Grafen v. Be-roldingen, bei welchem er vornehmlich das Gesandtcn-Pcr-sonal kennen lernte (den Preuß. Gesandten v. Köster, denöstreich. v. Trautmannsdors, den bayrischen v. Tant-Phöns, den französischen Montalambcrt rc.), und der Fa-milie Rcinbeck mit dem „Vater Hartmann," wo er warwie zu Hause und sogar das Testament der Leute als Zeuge