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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Schneide nicht oft Federn und unterbrich nicht so oftdie Worte im Schreiben, um Puuktc re. zu machen.

Versuche einmal mitten im Arbeiten gegen alle äußereStör-Klänge gleichgültig zu sein.

Frage nichts nach der Entschließ-Mattigkeit nach demNachmittagschlafe.

Schncllarbcitcn ist so schlimm als Nückarbcitcn und ver-doppelt die Mühe.

Anstatt immer wieder von neuem auf Witz und Komischesznzubercitcn, wende im neuen Werk lange Kraft auf Hand-lung und ans interessante Charaktere.

5. Kap. Verschiedene heilsame Regeln gegen Sorge,Unmuth und Unzufriedenheit.

Wenn nun >o hundert böse Tage und Dinge vorüber sind,Streitigkeiten mit Verlegern, Hausbesitzern re., und du jetztnoch gesund und heiter dasitzest: warum soll dich denn dienächste Znkunftreihe plagen?

Kämpfe gegen kein Ucbel, als das du eben fühlst. Kampfgegen künftiges setzt ja erst künftiges douquixotisch zusammen,um es zu bekämpfen. Frage dich stets, wenn du jetzt klagenwillst: was leidest du eben jetzo?

Nichts in der Welt sichert dem Menschen Ruhe, ja nurgemeines Fortglück. Verleih' ihm Ncichthum und alle mög-liche Sicherheit von außen: so ist eben keine letzte möglich.Ein Brand führt sein Haus davon ec. Nur geistig kann mansich gegen alle Windcckeu des Sturms decken voraus; aber äu-ßerlich nur gegen einige, z. B. gegen Verarmung.

Bedenke und danke, daß du stets in jeder Jahrzeit und