voraus, um dich zu mäßigen, dich nicht zu übcrheben — einenLacher unter Verehrern — einen Spion unter Liebenden.
Viele Unabhängige richten sich nie nach einem Unabhän-gigen, aber dieser richtet sich richtiger nach jenen.
Bequeme dich aber nicht auch nicht der lindernden An-sicht, wenn du durch das Gegenthcil des Bcquemcus dasMoralische suchst und treibst. Nur da sei nachgebsam, wo duim Spiele bist.
Gibst du einmal wider eigne Uebcrzeugung nach, so bleibtdir die srcmde Anerkennung eignen Unrechts gewiß und nach-kommcnd.
Es ist auch eine dumme Scheu, vieles zu befehlen, wasnothwendig ist.
Man muß jedes Billet, das man schreibt, wie au sich sel-ber geschrieben denken, um aus dem eignen Gefühl und Em-pfangen das fremde zu errathcu.
Je näher dem Tode und je umrungener von Gräbernsollte man doch endlich die Gegenwärtigen mehr lieben lernen.In der Jugend kann man kälter vor einer Masse vorüber lau-fen, aus der uns noch immer genug zum Lieben übrig bleibt.
Wie lange soll denn wohl ein Zürnen dauern? doch ewignicht?
Freilich kennen wir den ewigen Zusammenstoß des äußernDu mit dem inner» Ich; der Andere entzündet sich mit einerebenso langen Jdccnrcihe gegen dich, als du mit einer ge-gen ihn.
Aber dichte den Freund in die alte Lage zurück und schauedann an dein Anschaucn desselben.
Ueberhaupt setze dich im Zürnen mehr in die srcmdeStelle als in deine eigene.