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1. Kap. Einige allgemeine und besondre guteRegeln.
Nichts verschiebe! — Das Verschieben eines verdrießlichenGeschäfts auf eine andre, bessere Zeit findet eben keine bessere;denn in jeder will man verschieben und stets hast du die Selbst-überwindung, die du jetzt vermeiden willst, die dir aber je spä-ter, je lästiger fällt.
Warte! — In der Moral, bei jeder Gemüthbewegungist das Gcgcntheil der Physik; was man an Zeit gewinnt, ge-winnt man auch an Kraft.
In neue Lagen und Freuden suche nur nicht alte Zieleund Gewohnheiten einzuzwängcn.
Aus einer gegenwärtigen Unlust gewinne gradezn eineFreude und strenge dich dazu an.
Unbequemlichkeiten seien lieber gesucht, als gemieden.
Es ist vergeblich, wenn du in deinen Stubenangelegenhci-ten alles ins Reine zu bringen trachtest und hoffst; denn nachder ersten Stunde, wo sie darin wäre, kommen ja neue Anord-nungen; — und so hört es nie aus. Die Siegel ist also nurüberhaupt jeden Tag zu ordnen. Und Ordnung ist ja auch -Freude.
Vollendet kannst du doch nicht sein, also auch nicht erschei-nen. Warum willst du dich denn um einige Fehler grämen,die dir Andere vorwerfen — entweder müssen oder wollen?
Suche nach dem äußern Lärmen und Thürzuschlagen sowenig zu fragen als nach dem Marktlärmen, sondern die Stillehöchstens zu benutzen; denn es ist doch keine vollendete Stillemöglich.
Es ist gut, ein Bedürfniß nach dem andern zu verjagen,z. B. Brnstbekleidung, Pantoffeln rc.
Je»» PaiMS ausgew. Werke. XVI.
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