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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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Eisenreifen und einem Loch öden im Deckel, daß ein PaarMäuse neben einander ohne Drücken hindurch konnten, wurdein der ängstlichen Eile die Treppenstufe, von der man überdie Kanapeelehne stieg. Denn vorn zwischen dem Tisch undRepofitorium sich durchzuwinden, war mühselig. Wir dräng-ten uns alle drei zwischen die Sophawand und des liegendenVaters Beine; oben über ihm lag der schlafende Hund. Hat-ten wir endlich unsre Glieder zusammcngeschoben und in dieunbequemste Stellung gebracht, so ging das Erzählen an.Der Vater wußte sich viele kleine Freuden zu machen; so warcs ihm ein besonderes Vergnügen, Dinte zu bereiten, waser viel öfter that, als nöthig war; denn Otto schrieb nochJahrelang mit dem abgedankten Bodensatz. Er konnte es nichterwarten, sie zu probieren. Schon eine Stunde nach der Zu-bereitung that cr's. War sie schwarz, dann kam er froh her-über zu uns und sagte:Nun sehteinmal, jetzt ist die Dinteschon so, nun denkt euch morgen; oder gar in vierzehn Tagen!"Sie wurde den Abend noch in jeder Stunde fortprobicrt.Gering hat er gar nichts geachtet. Wie er von jedem Men-schen, er mochte noch so unbedeutend scheinen, zu lernen wußte,so ließ er auch kein Bindsadcnendchcn, Glasstückchen, keinenabgcbrochnen Korkstöpsel re. liegen. Was er der Art fand, truger in seineLumpcnschachtel."Ich bin doch neugierig, wozuich das gebrauchen werde," sagte er, wenn er wieder etwasWeggeworsnes fand.*) Schmerzlich war ihm der Gedanke

') Die Leser -erinnern sich wohl, daß cr's mit Gedanken, mitErfahrungen, Bemerkungen ebenso machte, und daß er sich oftdergl. nicderschricb, z. B.Bienen besuche» Lindenblnthen imMondenschcin," ohne noch den Gebrauch des Gedankens nurvon weitem zu scheu.