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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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größre Kiste, voll von alledem, was die heiligen drei Kö-nige brachten. In ihm wohnen sic alle drei nnd der Sterngeht immer über seinem Haupte. ... Ich kann von ihmnichts sagen, als er ist ganz Herz nnd Geist; ein feinklin-gcnder Ton auf der großen Goldharse der Menschheit, aufder cs soviel zersprungene Saiten und verstimmte Töne gibtwie ich z. B. Aber, sagt der Apostel Paulus, mir istBarmherzigkeit widerfahren." Und gegen seine Frau äußerteHerder:Richter steht auf einer hohen Stufe. Ich gebealle künstlich metrische Form hin gegen seine Tugend, seinelebendige Welt, sein fühlendes Herz, seinen immer schaffen-den Genius. Er bringt wieder neues frisches Leben, Wahr-heit, Tugend, Wirklichkeit in die verlebte und mißbrauchteDichtkunst."

Wieland war leider nicht anwesend in Weimar, undJean Paul sandte ihm einen schriftlichen Gruß nach den Al-pen, wo er sich grade aufhielt. Wieland schrieb darauf anBöttigcr:Sagen Sic unscrm Freund Jean Paul, daß mirsein schriftlicher Besuch eine der schönsten Stunden meines Le-bens gemacht hat, daß er in meinem Herzen unmittelbar sei-nen Platz über dem Freund Jean Jacques eingenommenhat, und daß ich noch nicht kalt genug bin, ihm, was ich vonihm denke, und was ich für ihn fühle, mit Worten auszu-drückcn. Ich freue mich unsäglich, diesen Winter einige Zeitseines persönlichen Umgangs zu genießen, und hoffe zuversicht-lich, der Dämon, der mich versichert, wir würden beide unsgut dabei befinden, sei keiner von den Lügcngcistern, die derAdoni Elohim der Juden in seinem Hosdienst hatte, und zu-weilen wenn er ihre Könige und Propheten auss Eis führenwollte, zu cmployiercn kein Bedenken trug." Und später: