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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
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außer der Schule zu überwachen, die sich unter dem von ihmentzündeten Feuereifer der Zöglinge ins Riesenhafte (einmal bisauf 135 Bogen freiwilliger Aussätze bei einem der Knaben)steigerte.

Und neben diesem Lehrer- und Erzieher-Beruf, den Rich-ter mit unverbrüchlicher Treue und Gewissenhaftigkeit verwal-tete, fand er Zeit und Kräfte zur Ausbildung seines schrift-stellerischen. Er las nach wie vor die bedeutendsten und so-viel er konnte die neuesten Werke in allen Wissenschaften undmachte seiner Gewohnheit gemäß längere oder kürzere Aus-züge daraus in seinen Exzerptcnbüchern. Alle Gedanken, phi-losophische, ästhetische Untersuchungen re., die ihm im Lesenkamen, oder im Sprechen, oder aus Spaziergängen, trug er,soviel möglich, in besondere Bücher ein, dergleichen bloße Be-merkungen aus der Geschichte, Geographie, Naturkunde w.Seine dichterischen Kräfte erhielt er in ununterbrochener He-bung. So hatte er sich besondere Bücher angelegt für Witz,für Laune, für Ironien und für Satiren. Vier ziemlich dickeQuarthcfte der letztem (17 20) schrieb er allein im Jahr1790 vom Februar bis zum Dcccmber. Aber wieviel er auchGeist und Erfindung in diesen Büchern niedcrlcgte, er machtedoch keinen oder nur sehr spärlichen Gebrauch davon bei sei-nen Werken. Es waren und blieben Hebungen, für welcheer sich außerdem in besonderen Heften Gesetze vor- und nie-derschricb, die aus der klaren Anschauung seiner Aufgaben ihmhervorgingen. Gleichzeitig hatte er sich Bücher angelegt fürallerhand dichterische Hülssmittcl, so zu dem Wörterbuch derSynonymen (zur Freiheit und Mannichsaltigkcit des Ausdrucks);ein Buch für gute und schlechte Namen; ja selbst für bestimmte