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Sprich nicht sogleich viel, wenn du eintrittst, nnd nichtschnell.
Ich will allzeit die Regel gegen den Fehler durchlesenden ich gerade begangen.
Weise durchaus alle unangenehmen Empfindungen ab.
Befiehl nur sanft, sonst wirst du böse, und zweitens ge-horcht man dir leichter.
Meide geselliges Verlänmden.
Uebc dich in eigner Menschenfreundlichkeit gegen Freunde— Bekannte — Verwandte — Geliebte.
Versprich nicht, nnd biete dich nicht unnöthig an undnicht so, daß du es bereuest.
Werde schon, ehe jemand schickt, mit dir über die Ant-wort einig.
Gerade die Tugend suche in einem Monat zu erwerben,zu der du die meiste Neigung fühlst.
Bedenke, was die Gewohnheit auch im Guten wirke.
Es vcrräth eine größere Seele, auf eine Sathre mit Ge-duld als mit Witz zu antworten.
Schreibe Briefe nnd alles langsam nnd kalligraphischschön, dann wird's ästhetisch schön.
Rechne die Vorthcilc eines verrinnenden Lebens, einerdummen kurzen Freude für nichts gegen den langen Nutzen,den der aufopfernde Gehorsam gegen dein ästhetisches Idealbringt.
Sehr bezeichnend ist auch eine Stelle im Tagebuch Rich-ters vom Jahr 1782.