Druckschrift 
Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
Seite
138
Einzelbild herunterladen
 

138

Eine nicht unbeträchtliche Anzahl kleinerer und größrermeist satirischer, obwohl auch philosophischer Abhandlungenentstand in derselben Zeit oder kurz nachher, davon ein Thcilin dem literarischen Nachlaß (I. Ps. Sämmtl. Werke, 1. Ausl.Bd.62 - 65) aufzufinden ist, namentlich im Bd.63: Etwas überden Menschen. Vergleichung des Athcism mit dem Fanatism.Etwas über Lcibnitzcns Monadologie. Abgerissene Gedankenüber den großen Mann. Bd. 64: Vollständige Mittheiluug derschlechten, aberwitzigen, unwahren und überflüssigen Stellen, dieich in meinem noch »»gedruckten satirischen Organon aus Ach-tung für den Geschmack und das Publicum ansgestrichcu habe. Aechtc Sammlung meiner besten Bonmots ec. Eine wohl-gerathenc Betrachtung über die Stammbücher ec. Die ver-schiedenen Gesichtspunkte, woraus der Teufel, der Tod und derMaler die Welt ansehcn. Bd 65: Beantwortung der Prcis-aufgabe: Kann die Theologie von der nähern Vereinigung mitder Dichtkunst sich wohl Vorthcile versprechen? UnparteiischeBeleuchtung und Abfertigung der vorzüglichsten Einwürfe, wo-mit Jhro Hochwürdeu meine auf der uculichen Maskerade ge-äußerte Meinung von der Unwahrschcinlichkeit meiner Existenzschon zum zweiten Male haben umstoßen wollen. Aus Verlan-gen meiner Freunde abgcfaßt und zum Druck befördert vomTeufel. Ucbcr die Liebe.

Ungeachtet aller bisherigen unverkennbaren, so zu sageninstinctmäßigcn Vorbereitungen zu dem Berufe eines Schrift-stellers war sich Richter, wie cs.scheint, desselben noch nichtbewußt worden. Mit dem o. g.Lobe der Dummheit" be-trat er, zunächst von außen getrieben, zuerst die ihm bestimmteLaufbahn. Hören wir ihn selbst.

Sie wissen vielleicht, schrieb er im März 1783 an