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kopss ist wenig edler Bewegungen fähig — das des Narrenist zu allen aufgelegt, welche uur die Grille nicht betreffen, dieihn zum Narren macht. — Die Narren sperrt man ein oderhängt sie in Ketten — aber die Dnmmköpfc läßt man laufen.Sie stehen oft auf Kathederstühlcn, aus Kanzeln — sie sitzenauf dem Throne. Oft braucht's nichts, um ein Amt zu bekom-men, als ein Dnmmkopf zu sein. Denn der, der es zu verge-ben hat, ist mitleidig gegen die, denen er gleich ist — schätztan Anderen das, was er an sich selbst schätzt. >— Darin nursind Dnmmkopf und Narr einander gleich, daß keiner glaubt,das zu sein, was er ist.
Von der Untersuchung über die verschiedenen Religionenin der Welt hier nur den Schluß:
Und was ist nun das Resultat von diesem Allen? —Dicß. Alle Religionen sind gut — und an dem Orte wo siesind, die besten. Sic sind verschiedene Mittel zu demselbenEndzweck. Jede Religion aber, der ich mit Uebcrzcngung an-hänge, ist für mich die beste. Für einen anderen ist sie es nicht;weil er von ihr nicht überzeugt ist. Das Christenthum istso wenig in der Welt ansgcbrcitet, weil das Vortreffliche selt-ner ist als das Mittelmäßige. Behohnlächle also keine Neli-.gion, die du für falsch erklärst — du behohnlächelst den, derdiese Religion entstehen ließ. Laß uns tolerant sein gegendie, deren Verstand wir wohl übertrcffen, deren Herz aber viel-leicht besser, menschenfreundlicher und liebevoller ist, als unse-res. Laß uns nicht, wie sonst, Brüder morden, um einem Er-halter des Lebens zu gefallen — nicht durch Scheiterhaufenund Inquisitionen eine Religion verbreiten, welche die Liebegebietet. Wie herrlich sind diese Aussichten! Alle unsre Brü-