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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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kopss ist wenig edler Bewegungen fähig das des Narrenist zu allen aufgelegt, welche uur die Grille nicht betreffen, dieihn zum Narren macht. Die Narren sperrt man ein oderhängt sie in Ketten aber die Dnmmköpfc läßt man laufen.Sie stehen oft auf Kathederstühlcn, aus Kanzeln sie sitzenauf dem Throne. Oft braucht's nichts, um ein Amt zu bekom-men, als ein Dnmmkopf zu sein. Denn der, der es zu verge-ben hat, ist mitleidig gegen die, denen er gleich ist schätztan Anderen das, was er an sich selbst schätzt. > Darin nursind Dnmmkopf und Narr einander gleich, daß keiner glaubt,das zu sein, was er ist.

Von der Untersuchung über die verschiedenen Religionenin der Welt hier nur den Schluß:

Und was ist nun das Resultat von diesem Allen?Dicß. Alle Religionen sind gut und an dem Orte wo siesind, die besten. Sic sind verschiedene Mittel zu demselbenEndzweck. Jede Religion aber, der ich mit Uebcrzcngung an-hänge, ist für mich die beste. Für einen anderen ist sie es nicht;weil er von ihr nicht überzeugt ist. Das Christenthum istso wenig in der Welt ansgcbrcitet, weil das Vortreffliche selt-ner ist als das Mittelmäßige. Behohnlächle also keine Neli-.gion, die du für falsch erklärst du behohnlächelst den, derdiese Religion entstehen ließ. Laß uns tolerant sein gegendie, deren Verstand wir wohl übertrcffen, deren Herz aber viel-leicht besser, menschenfreundlicher und liebevoller ist, als unse-res. Laß uns nicht, wie sonst, Brüder morden, um einem Er-halter des Lebens zu gefallen nicht durch Scheiterhaufenund Inquisitionen eine Religion verbreiten, welche die Liebegebietet. Wie herrlich sind diese Aussichten! Alle unsre Brü-