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leuchtete Wasser blickten — wie eine freundschaftliche Thräne
dem Auge cntdrang — zum Allvater hinaus-Ach! die
Tage der Kindheit sind hin — die Tage des Schülers beibeiden auch bald vollendet — bald das ganze Leben — —Hier kamst dn und unterbrachst mich; ich las das Papier,das du mir gegeben hast; und nun kann ich nicht mehr schrei-ben -fließet Thränen.-
Doch noch was. — Lanter Stcrbegcdanken umgeben michjetzt — vielleicht dich auch; und dies ist beste Zubereitung.
-Nun schimmerst, ruhiger Mond! senkest Ruhe in gequälte
Seelen — Schauerlich ist's, unter Mondsblinkern all die harm-losen nachbarlichen Hügel — bei den Gräbern wandelnd —zu spähn! Schauerlich wcnn's so todtenleisc um dich her ist,und cs dich ergreift das große allumspanncnde Gefühl — edelist's, nächtlich die Gräber der süß schlummernden Freunde zubesuchen — und ach! den betrauern, den nun der Wurm zer-nagt. — Lies in Uorik's Reisen im Iten Theil das, wo er
beim Grabe des Mönchs war.-
Von diesem Geschriebenen rede mit mir ja kein Wort —schreiben kannst allenfalls — —
Dein Freund Richter."
Auch Ocrthcl erlag tu seinen Jünglings-Jahren einemübermäßigen wissenschaftlichen Eifer und starb in den Armenseines Freundes zu Töpen, nachdem beide die Universitätsjahrein Leipzig gemeinsam durchlebt. Sein Gedächtniß verewigteJean Paul in der Vorrede zur zweiten Ausgabe der grönlän-dischen Prozesse mit folgenden Worten:
„Wohlwollende Leser sind gewiß mehr darüber erfreut alsverdrießlich, daß ich hier des besonderen Wcrthes, welchen dieseGrönländischen Prozesse für mich haben, gedenke, insofern sie