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Hern Weg zur höchsten sittlichen Reinheit, als der ist, welchender Mann oder die Frau mit kältern und eigcnnützigern Stre-bungen durch die Wildniß der Plagen und Sorgen und Ar-beiten zurückznlegen haben. Der rechte Mensch ist irgend ein-mal in frühester Zeit ein Diamant vom ersten Wasser, was-scrhell ohne Farbe; dann wird er einer vom zweiten undspielt mehre Farben, bis er endlich zu einem Farbcnstcine sichverdunkelt.
Am Sonntagmorgen versammelten sich die für den Opfer-altar geschmückten Knaben und Mädchen im Pfarrhosc zumFeicreinzuge in die Kirche unter Geläute und Gesang. Allesdieses und sogar der Festanzng und der Blumenstrauß unddie verdunkelten dnstcndcn Birken im Hause und im Tempelwurden für die junge Seele, deren Flügel schon in der Be-wegung und in der Höhe waren, noch vollends ein mächtigesWehen in die aufgespanntcn Flügel hinein. Sogar währendder langen Predigt war das Herz mit seinem Feuer gewach-sen; blos Kämpfe wurden unter ihr gegen jeden Gedanken,der nur weltlich und nicht heilig genug war, geführt.
Als ich nun endlich von meinem Vater das Abcndmahl-brod empfing, und von dem jetzo rein geliebten Lehrer denKelch: so erhöhte sich die Feier nicht durch den Gedanken,was sie mir beide waren, sondern mein Herz und Sinn undFeuer war blos dem Himmel, der Seligkeit und dem Em-pfange des Heiligsten hingcgcben, der sich mit meinem Wesenvereinigen sollte; und die Seligkeit stieg bis zum körperli-chen Gcsühlblitze der Wunder-Vereinigung.
So trat ich mit einem reinblaucn und unendlichen Him-mel im Herzen weg vom Altäre; aber dieser Himmel offen-barte sich mir durch eine unbeschränkte von keinem Fehler ge-