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Aus Jean Paul's Leben
Entstehung
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sind hier schwerlich gedcnkbar, da kein fremdes Erzählen sichin eine blos im verhangnen Allerhciligstcn des Menschen vor-gcfallne Begebenheit, deren Neuheit allein so alltäglichen Ne-bcnumständcn das Bleiben gegeben, mit Zusätzen mengen konnte.

Um das Joditzcr Leben unseres Hans Paul denn sowollen wir ihn einige Zeit lang nennen, jedoch immer mit an-dern Namen abwechseln am treuesten darzustcllen, thun wir,glaub' ich, am besten, wenn wir dasselbe durch ein ganzesJdyllenjahr durchführen, und das Normaljahr in vier Jahr-zciten als eben so viele Jdyllenguatembcr abthcilcn; vierIdyllen erschöpfen sein Glück.

Niemand übrigens wundere sich über ein Jdyllcnrcich undSchäferweltcheu in einem kleinen Dörfchen und Pfarrhaus.Im schmälsten Beete ist ein Tulpcnbaum zu ziehen, der seineBlütenzwcige über den ganzen Garten ausdehnt; und die Le-benslust der Freude kann mau aus einem Fenster so gut cin-athmcn, als im weiten Wald und Himmel. Ist denn nichtselbst der Menschcngcist (mit allen seinen unendlichen Himmel-räumen) eiugcpfählt in einen fünf Fuß hohen Körper mitHäuten und malpigischcm Schleim und Haarröhren und hatnur fünf enge Wcltfcnstcr von fünf Sinneutreffern aufzuma-chcn für das ungeheure rundaugige und rundsonnige All;und doch steht und wiedergcbärt er ein All.

Kaum würd' ich wissen, mit welchem unter den vierJdyllenquatembcrn anzufangen wäre; denn jeder ist ein kleinerVorhimmcl des nächsten; indeß geräth doch, wenn wir mitdem Winter und Januar anhebcn, das Steigern der Freudenam besten. In der Kälte war der Vater, wie eine Senne,gewöhnlich von der Trcppenhöhe der Studirstube herabgezo-gcn und hielt zur Freude der Kinder sich in der Ebene der