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Loben soll mein Sohn*) von mir voraussctzen, wenn er einstin der Zeit, wo ich schon ein Seliger bin, den allgemeinenBeifall, den meine Werke gewonnen, feurig der Welt erzählt,er soll aber, so wenig als ich, deshalb kalter oder kürzer malen.
Uebcrhaupt, meine vcrchrtesten Herren, ward' ich Ihnenzehnmal lieber historische Vorlesungen über meine Vorelternhalten, als über mich selber. Wie anders gestaltet sich diesonst uns fremdartige Vorzeit, wenn unsere Verwandten durchsie ziehen, und sie mit unserer Gegenwart verbrüdern und ver-ketten! Und zu beneiden ist der Mann, welchen die Geschichtevon Voreltern zu Voreltern namentlich zurückbcglcitet, und ihmeine graue Zeit in eine grüne nmfärbt. Denn wir könnenuns die Zeiten, worin unsere Vor- und Ureltcrn lebten, unddiese selber sogar in ihrem Alter nicht anders als in Jugcnd-glanz und Jugendfrischc malen, so wie wir unsere Nachweltuns eigentlich ans Greisen, nicht ans Jünglingen zusammcn-sctzen.
Ich kehre endlich zu dem Helden und Gegenstände unsererhistorischen Vorlesungen zurück, hebe besonders den Umstandheraus, das; ich in Wonsicdcl (unrichtiger Wunsiedcl), einerStadt am Fichtelgebirge, geboren bin. Das Fichtelgebirge,fast die höchste Gegend Deutschlands, gibt seinen AnwohnernGesundheit (sie können am ersten das Aleranderbad entbehren)und starken hochgcbautcn Wuchs; und der Professor laßt seine
*) Im oben genannten Jahre lebte dieser einzige, dem Vater ähn-liche und nachcifcrndc Sohn noch. Er starb 19 Jahre alt amNervenficber, und wir wollen künftig von ihm sprechen, wenndie väterlichen Denkbüchcr mit Schmerzen an ihn erinnernwerden.