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2 (1845)
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die heilige Messe in ihrer Kapelle, am Sonntage aber versammeltensic sich mit den übrigen Gläubigen der Gemeinde in der Pfarrkirche.Zudem sorgte Dujarriü sür ihren Unterhalt und prägte ihnen denGeist der Loöreißung von der Welt und der evangelischen Armuthimmer tiefer ein. Bald aber verbanden sich auch andere Personenweiblichen Geschlechtes, gerührt von ihrem erbaulichen Leben, mitihnen und ihre Anzahl ward stets größer. Jetzt gab ihnen DujarriöRegeln, eine gemeinschaftliche Kleidung und Fräulein von Ros-couet aus der Bretagne zur ersten Supcriorin. Die Kongregationgewann sofort durch den Eifer, die Geradheit und Uneigcnnützigkcitihrer Glieder bald viele Niederlassungen in mehreren Diöcescn.Diese schnelle Ausbreitung aber, die Nothwendigkeit ihrer Aufrccht-erhaltung, der Wunsch, sie zu vergrößern all' diese Umständevcranlaßten den Pfarrer von Rueillü zur Errichtung eines Noviziatsin seinem Flecken, welches jetzt sehr zahlreich besucht ist. ES tragenübrigens die Schwestern den Namen Schwestern Hospitali-terinen von der Vorsehung, deren Werkzeuge sie sind. Allent-halben eröffnen sie unentgeldlichc Schulen, halten selbst Pensionat«',pflegen die Kranken in den Spitälern und in deren Wohnungen,vertheilcn die Almosen aus deu Bureaur de Charitv, uud unterrichtendie armen Kinder in allen Arten weiblicher Handarbeiten, wobei sicder Methode der Brüder der christlichen Schulen folgen. DieseSchwestern legen alljährlich die einfachen Gelübde ab und haltenebenso jedes Jahr eine Rctraite im Mutterhaus«', wohin sie sich auchvon allen Thcilen ihres Wirkungskreises her begeben.

Diese ungemein nützliche Congrcgation bestand im Jahre 1835aus 168 Schwestern, wovon 32 an dem Hauptort beschäftigt waren;von ihren 57 Häusern befanden sich damals sechs im Sprengel vonMaus, cilf in dem von Blois, vier in dem von Orleans, fünf indem von Chartres, zwei in dem von Beauvais, vierzehn in dem vonRennes, fünf in dem von Angers, drei in dem von St. Brieur,vier in dem von Tours, eins in dem von Poitiers, eins in demvon Versailles und eins in dem von Quimper. Möge der Herr dieBemühungen dieser edeln Schwestern auch fürder segnen, und ihnenKraft und Ausdauer im heiligen Berufe geben!