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2 (1845)
Entstehung
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Die Damen der heiligen Sophia blieben bis znm Jahre 1821mit denen von der Vorsehung vereinigt. Als aber im Jahre 1822nach Wiederbcsctznng deS bischöflichen Stuhles von Rheims daSDepartement der Ardennen sich der Gerichtsbarkeit des Bischofcs vonMetz entzogen hatte, nm sich wieder unter die seines alten Metro-politen zu begeben, so drückten die Damen des Hauses von Charlevilleden Wunsch aus, mit ihrer alten BenennungDamen von derVorsehung" ihre frühem Regeln und Statuten wieder annehmenzu dürfen, und so trennte sich mit der Zustimmung des ErzbischofeSvon Rheims das Haus zu Charleville von dem zu Metz, welchesletztere den Namen und die Statuten der heiligen Sophia beibchielt.Die Trennung selbst ging am 22. November 1822 vor sich.

Dieses Haus der Damen der heiligen Sophia bestand bis zum20. April 1824, an welchem Tage sic sich mit den Schwesternzum heiligen Herzen vereinigten.

Lweiunddreisiiofles Kapitel.

Schwestern der Vorsehung im Gebiet von Maine.

(1820.)

In der Diöeese Mans erhob sich durch die Sorgfalt desDujarriö, Pfarrer zu Rueillö bei La Chartre, ein neues Institut,das den Landbewohnern -großen Nutzen gewährte.

Dieser ehrwürdige Geistliche sah nämlich ein, daß der Unterricht,den er seinen Pfarrkindern in geistlichen und weltlichen Dingen gab,nur für den Augenblick fruchtete, für die Zukunft aber nutzlos seynwürde, wenn er sich nicht alle Mühe gebe, die werdende Generationzu unterweisen. Da aber ein Thcil seiner Pfarrgenosscn zu weitvon der Kirche entfernt lag, was dem öftcrn Erscheinen der Kinderbeim Unterrichte natürlich Hindernisse in den Weg legte, so ließ erin diesem Thcile seiner Pfarrei eine Kapelle und ein Haus bauen,und bevölkerte dieses im Jahre 1820 mit frommen Mädchen, welchesich freiwillig dem uncntgcldlichen Unterrichte der Jugend und derKrankenpflege widmeten. Der gute Pfarrer besuchte sie von Zeit zuZeit, ertheiltc ihnen nützliche Lehren und Ermahnungen, und feierte