Druckschrift 
2 (1845)
Entstehung
Seite
370
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zu scyn, als sie seit dem Jahre 1829, wo Pius VIII. eine Gencral-vorsteheriil autorisirte, neues Leben zeigte. Ihr HanpthauS ist zuAngers und wird von mehr als 200 Ordenömitgliedcrn bewohnt,die über 400 Kinder, Waisen und Büßende leiten. Häuser außerdem Haupthause sind: Algier (bei), Annens, ArleS, Avignon, Bourgcn Dresse, Bonrgcs, Caen, Chambery, Dijon, Grenoble, Lille,Saint Lo, London, Lonisville in Amerika, Macon, ManS (le),Metz, Monö, Montreal in Amerika, München, Namur, Naney,Nizza, Paris, Perpignan, Poiticrs, le Puy, Qucbce, Nom, (zweiHäuser), Saumur, ScnS, Straßburg, Turin. Die Anzahl derOrdcnömitglicder beläuft sich auf etwa 700. *

Hweinn-zwaiizigftcs Kapitel.

Schwestern des heiligen Paul.

(1699.)

Madame du Parc de Lezerdot, die Wittwe eines Che-valiers vom heil. Ludwig, gründete im Jahre 1699 die Con grega-tion der Töchter des heil. Paul, die man gemeiniglich Pan-lincrinen nennt, zum Halten der Schulen und Besuchen derKranken. Ja, diese liebenswürdige Wittwe verschenkte für diesen >löblichen Zweck ihr Hans zu Trvguier; ein anderes aber in der-selben Stadt diente zum Haupthaus und zum Noviziatc. Im Jahre j1717 erhielten sofort diese Schwestern die Genehmigung von Seitendes Staates und zehn Jahre später nahm sie Olivier Jejou de Kcr-vilio, Bischof von Trvguicr, der ihre Verdienste durch mehrjährigeErfahrung kannte, unter seinen hohen Schutz; auch hatten sie vondiesem Prälaten ihre Regel erhalten. Sie folgten nämlich der desheil. Augustin, und fügten das vierte Gelübde, sich dem Unterrichteder Jugend widmen zu wollen, hinzu. Außerdem besaßen sie in ver- >schiedenen Orten der Diöcese Trägnier Schulen. Jndeß war dieseCongregation nicht so glücklich, sich von den schweren Schlägen derRevolution zu erholen.

> P. Kork 0. heil. Aloys rc. S. 553.