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folgende Worte: Erinnere dich, meine theure Schwester,daß du eine Dienerin der Armen wirst."
Natürlich hatte diese Congregation von der Revolution, die sovieler ebenso nützlicher Gesellschaften nicht schonte, keine Schonungzu erwarten. Jedoch erwirkte ihr der Minister Chaptal wiederdie Erlanbniß, neue Zöglinge heranznbilden. Zu diesem Behusenun ließ man ihnen ihr Haus zu Paris als Noviziat und ge-währte ihnen für den Anfang eine Unterstützung von 6000 Frk».Ein wahrhaft bewunderungswürdiger Wetteifer herrschte unter denverschiedenen Hospitalitcrinen, welche man Alle an die Regierungdie Bitte richten sah, ihren früheren so ruhmvollen Beruf wiederergreifen zu dürfen! Das Bedürfnis;, Gutes zu wirken, drängtesie, ein Drang, den allein der Geist Jesu Christi, von dem sie er-füllet waren, cinflößen kann. Ihr Hanpthauö ist zu Paris, wosich 80—90 Mitglieder befinden.
Weitere Anstalten haben sie zu Brest, St. Brieur, Dol, Lam-ballc, Landcrno, St. Malo, Malesbroit, Moncontour, Quimper,RenncS n. s. w. In ganz Frankreich haben sie über 60 Nieder-lassungen. '
Neunzehntes Kapitel.
Congregation der Damen vom heil. Maurus.
(1666.)
Schon weiter oben, als wir von den Brüdern der christlichenSchulen sprachen, sagten wir gelegentlich, daß der P. Barrö, aus ^dem Orden der Minimen, auch für die Mädchen Schulen der Liebe !errichtet habe. Die erste Anstalt dieser Art erhob sich im Jahre 1666 !zu Rouen durch die reichlichen Spenden der Madame de Maillefcr,die zweite wurde im Jahre 1667 zu Paris in der Pfarrei SaintJean en Grövc errichtet. Bei Gründung dieser Schule wurdeBarro hauptsächlich von der Schwester Lestocg unterstützt, welcheihre Laufbahn als Lehrerin in dem Dorfe Sottcville begann; frommeMädchen gesellten sich zu ihr, und Rouen wurde sofort der Schau-platz ihrer Thätigkeit. Als Barrü im Jahre 1678 die Errichtung> P. Karl v. heil. Aloys rc. S. 609.