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2 (1845)
Entstehung
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von Seminarien begonnen hatte, in welchen man, jedoch von ein-ander getrennt, Lehrer und Lehrerincn für die Landschulen hcranbildcnsollte, so entschädigte ihn der glückliche Fortgang des Werkes derLehrerincn für den Schmerz, daß die Bildung der Lehrer gar nichtgedeihen wollte. Im Jahre 1081 erhielt seine Stiftung eine regel-mäßige Form unter der Benennung: christliche Schulen deöheiligen Jesus-Kindes; das Noviziat und das HaupthauS derAnstalt wurden in dem wirklichen, in der Straße St. Maur zuParis gelegenen Hause eröffnet.

Die Aufgabe dieser Congregation ist Erziehung junger Personen,Unterricht armer Mädchen, Ucbung der Werke der Barmherzigkeit,Verbreitung und Erfrischung des christlichen Glaubens in ihrenFamilien, und so mußte sie natürlich glückliche Fortschritte machen.Unter Ludwig's XIV. Negierung entfaltete sich diese Anstalt glücklich;Madame de Maintcnon nahm zwölf Schwestern zu sich und gründetedas Königliche Haus von Saint-Chr, das für die Erziehung von200 Fräulein bestimmt war. Im Jahre 1776 wurde den Damenvom heil. Maurus das Pensionat von Lvvignac, in der DiöceseToulouse, das nach dem Muster von St. Cyr eingerichtet war,übertragen. In: Jahre 1789 zählte die Anstalt ungefähr 100 Häuser.

Doch! vergessen wir nicht, daß die ursprüngliche Congregationsich in zwei thciltc. Die Eine derselben, genannt „Damen vomheil. Maurus" verbreitete sich hauptsächlich im Süden Frankreichsund wir haben bereits ihr Pensionat von Lövignac genannt; dieAndere, genannt „von der Vorsehung," Hattein der Normandieund Picardie mehrere Häuser gegründet. Allein im Jahre 1791wurden auch diese Damen aus allen ihren Niederlassungen ver-trieben; aber im Jahr 1806 sahen sie ihr Institut von Neuem in'SLeben gerufen und am 12. März wiederum förmlich hcrgestellt.Jauffret, der damalige Generalvicar des Großalmoseniers undnachmals Bischof von Metz hatte diese Umwandlung erwirkt. DieStatuten dieser Damen wurden auf's Neue bestätigt, ihr ehemaligesHaus in der Straße St. Manr ihnen zurückgcgebcn, auf Kostender Regierung passend eingerichtet und mit einem jährlichen Zu-schuß von 5000 Franken begabt. Madame de Finnel, dieGcneralsuperiorin, Madame Boulard, ihre erste Assistentin und