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2 (1845)
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Achtzehntes Aapilel.

Hvspitaliterine» der Cvugregation von St. Themas von Villanova.

(1660.)

Die Congrcgation von St. Thomas von Villanovaentsprang dem Eifer und Wohlthätigkeitösinn des P. Angeli lePr o ust und des P. Ludwig Chaboisseau im Jahr 1660. P. An-geli sah nämlich mit dem tiefsten Schmerze den Verfall und Unter-gang vieler Hospitäler und die daraus erwachsende Nvth der Armen.Er bcrieth sich mit seinem Freund P. Ludwig über die Mittel, demElend zu steuern, und gewann so viel Muth und Zuversicht ausdieser Unterredung, daß er beschloß, einen Verein von Hospita-litcrinen nach der Regel des dritten Ordens des heiligen Augustinzu begründen, und zu Ehren des in jenem Jahre heilig gesprochenenErzbischofs von Valencia, des wahren Armenvaters Thomas vonVillanova — ihr den Namen desselben zu geben. Er kam glücklichdamit zu Stande, sah bald in dem Städtchen Laiuballe das ersteHospital sich erheben und viele wohlthätige Schwestern sich zumDienste der Christeuliebe nur ihn sammeln. Gleiches Bedürfnis)wurde an vielen andern Orten gefühlt, und der Weg, den er An-geschlagen, erschien als der kürzeste zum Ziele. Im Jahre 1661erhielten diese Schwestern die königliche Genehmigung. Nunmehrentstanden in schneller Reihenfolge Hospitäler dieses Vereins zuMoncoutour, St. Bricur, Dol, St. Malo, Rennes, Quimper, Quon-gnerno, Ländern», Brest, Morlair, Malesbroit, Chateaubriand,Paris in der Vorstadt St. Germain u. s. w. Es war eine schöne,fruchtbare Genossenschaft, deren Satzungen jedoch nichts Besonderesdarbieten. Die Tracht der Schwestern bestand aus einem vorngeschlossenen gewöhnlichen Frauenklcid damaliger Zeit mit einemledernen Gürtel. Darüber trugen sie eine weiße Schürze, und ansdem Kopf ein weißes, glattes Häubchen (uno Lornetta). Querüber das Haupt lag ein weißer Schleier, der links und rechts bisauf die Achseln reichte. Beim Ausgehen bedienten sie sich einesgroßen schwarzen Schleiers.

Wenn sie Profeß thun, so umarmt sie eine arme Frau, stecktihnen einen Ring an den Finger und spricht bei dieser Ceremonie