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„unentgeldliche Schulen" hinlänglich andeutc, das, der Stifter der-selben ihnen keineswegs die Schüler hinwcgnchmen wolle, verschon-ten ihn nicht mit Beschimpfungen und klagten ihn sogar an, daßer ihre Privilegien beeinträchtigte. Im Jahre 1691 eröffncte de laSalle, der bis jetzt noch kein besonderes Novizenhans gehabt hatte,ein solches zu Vaugirard. Dieses war das sicherste Mittel, daser hätte anwenden können, um den Geist des Eifers und der Fröm-migkeit in seine Congregation zn bringen; er leitete dasselbe ineigener Person, und ries während der Ferien die Brüder verschie-dener Schulen dahin, damit sie hier in Zurückgezogenheit ihr Lebenzubringen und über die Wichtigkeit ihres Berufes Nachdenken könnten.Die HnngerSnoth, die in den Jahren 1693 und 1694 wüthete,brachte den Abbv de la Salle in die größte Verlegenheit, sollteaber gerade dadurch seinem Geiste der Armuth und Buße einenneuen Triumph verschaffen. Sämmtliche Brüder nämlich verbandensich im Jahre 1694 durch daS Gelübde der Beständigkeit, und balddarauf erhob sich in der Pfarrei Saint- Sulpiee eine dritte Schule,und eine andere in der Pfarrei Saint- Hippolyte. Noch ein Malversuchte es de la Salle, Landschulmeister zu bilden; allein dastadelnöwerthe Benehmen dessen, den er an die Spitze der Unter-nehmung gestellt hatte, hinderte das Gedeihen. Der Stifterhatte aber dafür den Trost, 50 junge katholische Irländer, dienach Frankreich sich geflüchtet hatten, um ihre Religion zu wahren,in sein Haus anfzunchmen. Zu dem bat ihn noch einer der frömm-sten Prälaten jener Zeit, Godet-DeömaretS, Bischof von Chartres,um Leute zur Gründung christlicher Schulen in seiner Diöeese. ImJahre 1699 gab er ihm wirklich sechs Brüder. Außerdem aberübernahm um dieselbe Zeit die Congregation die Schulen vonCalais.
Im Anfänge des 18ten Jahrhunderts wurden die Brüdernach einander nach Troycs, Avignon, Marseille, Darnctal, Rouengerufen. Im Jahre 1705 verlegte man das Noviziat von Vaugirardin diese letztere Stadt und errichtete cs in dem Hanse Sainte-UoiudaS nachmals so einflußreich und das HanpthauS der Congregationwurde. Bischöfe, Pfarrer, Magistratspersoncn, fromme Leute ausallen Klassen ließen sich die Verbreitung der christlichen Schulen