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2 (1845)
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von dort auf Schiffen aus dem Lande zu entfernen. Vei dem Zu-sammenwirken der meisten Fürsten, um den kaiserlichen Willen zuerfüllen, konnte es dieß Mal nicht fehlen, daß die meisten Missionäreausgespäht wurden. Neunzig Jesuiten gcriethcn in die Händeder Häscher und wurden so aus Japan vertrieben, unter den schwer-sten Drohungen für den Fall, daß sie zürückzukehren wagten. Manchederselben gingen durch die Leiden der Reise zu Grunde. Dagegenblieben todesmnthig noch 27 von der Gesellschaft im Lande zurück,die aber in den Verstecken, welche sie gefunden hatten, solches Elendzu erdulden hatten, daß mehrere derselben in kurzer Zeit erlagen.Mit ihnen waren übrigens auch noch einige Missionäre ans andernOrden geblieben. Allein immer wurde die japanische Kirche gefärbtdurch das Vlnt vieler edler Missionäre und standhafter Christen.Die Jesuiten selbst opferten im Jahre 1636 in Japan ihren letztenMann: es war der Japaner Didaeus Juki. Zwanzig Jahrelang hatte dieser apostolische Mann in Wäldern nnd Höhlen gelebt,um von dort aus seinen Landsleuten evangelische Hilfe bringen zukönnen, ohne einen derselben zn gefährden, nnd stets war ihm seinWerk glücklich von Statten gegangen; aber jetzt geriet!) auch er indie Hände der Heiden nnd endete glorreich in der Galgengrube.

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Die ersten Keime des christen Glaubens und Lebens wollte derheil. Franziskus Laverins nach China tragen. Daher erbat ersich von dem Statthalter von Goa eine Unterstützung zu einer Ge-sandtschaft an den Kaiser von China, weil nur Gesandte mit reichenGeschenken in dieses den Fremden streng verschlossene Reich einzu-driugcn hoffen durften. Gerne war der Statthalter dazu bereit,als aber La vier nachMalaeea kam, von wo ans die Gesandtschaftin China eindringcn sollte, fand er in dem dortigen gottlosen Gou-verneur solches Widerstreben, daß er den Plan einer Gesandtschaftanfgebcn und sich entschließen mußte, blos von einem Ordensbruder,Anton vom heiligen Glauben, einem Chinesen, begleitet,Eingang in China zu suchen. Schon hatte er in Saneian, einerganz in der Nähe Chinas gelegenen Insel, gelandet, schon bereitete

» Bergt. Wittinainr a. a. O. Bd. II. S. 138 ff.