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1 (1854)
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Zehnter Vesang.

11.

Errath' ich recht, so geht im besten GleiseHin zu Egvptcns Herrn dein nächster Weg,

Doch fruchtlos machst du diese schwere Reise,

Und davon schaff' ich dir sogleich Beleg.

Das Heer Egyptens ist in bester Weise,

Auch ohne dich, bereit zur Fahrt und reg.

Was hilft dir da der Muth, die Kraft, der Degen?Dort trittst du ja nicht unserm Feind entgegen.

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Doch folgst du mir nach den bedrängten Zinnen,

Die dort der Franke noch umlagert hat.

So führ' ich ohne Schwertstreich dich von hinnenUnd mitten durch die Feinde in die Stadt.

Vergnügen magst du, Äuhm dir dort gewinnen,

Denn Noth und Kämpfe hast du wahrlich satt;Egypten naht; cs kann nicht lange dauern:

Ncrtheid'ge du indessen jene Mauern!

18.

Der wilde Türke staunt, als Blick und StimmeDes Greises er gewahrt, der mit ihm spricht.

Sein Herz wird frei vom alte» Stolz und Grimme,Der Zorn durchglüht nicht mehr sein Angesicht.

Du weißt, ob Muth so sagt er in mir glimme.Dir folg' ich gerne, Vater, zweifle nicht!

Am besten scheint mir immer der zu rathen.

Der von Gefahren spricht und kühnen Thatcn.

Es lobt der Greis dies Wort, und weil die SchmerzenDer Wunden ihm die Nachtlufk größer macht,

Gießt einen Saft er ein, deß Kraft dem' Herzeni Bcruh'gung und den Wunden Heil gebracht.